WIR BEWERBEN UNS
ALS KULTURHAUPTSTADT EUROPAS
NÜRNBERG 2025

Past Forward
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© Michael Lyra // Kulturhauptstädtla auf dem Richard-Wagner-Platz, 2019

Nürnberg bewirbt sich um den Titel Kulturhauptstadt Europas 2025. Wir wollen Gastgeber des bedeutendsten Kulturprojekts sein, das in den nächsten Jahren in Deutschland stattfinden wird. Mit den Mitteln von Kunst und Kultur wollen wir Antworten auf dringende Fragen unserer Zeit finden, Nürnberg und die Region weiterentwickeln und die Vielfalt sowie die Gemeinsamkeiten des kulturellen Erbes in Europa herausstellen. Für ein besseres Verständnis und Miteinander aller Menschen in Europa.

Seit 1985 wird dieser Titel jährlich von der Europäischen Union vergeben. Im Jahr 2025 ist Deutschland neben Slowenien als Austragungsland an der Reihe – mehrere Städte sind derzeit im Rennen.

Bid Book

Nürnberg hat im September 2019 das erste Bewerbungsbuch um den Titel Kulturhauptstadt Europas 2025 bei der Kulturstiftung der Länder in Berlin eingereicht. Das Bid Book ist in einem Prozess entstanden, an dem zahlreiche Personen mitgearbeitet haben.
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Zusammenfassung (de)

Das zweite Bewerbungsbuch um den Titel Kulturhauptstadt Europas 2025 wird am 21. September 2020 bei der Kulturstiftung der Länder eingereicht. Auf 100 Seiten beschreibt das Buch das geplante kulturelle und künstlerische Programm, die europäische Dimension, die Strategie und die Idee, die hinter dem Slogan PAST FORWARD und den drei Themen „Humanity“, „Activity“ und „Community“ steht.

 

© Olivia Barth-Jurca

Was ist Kulturhauptstadt?

Kulturhauptstadt ist ein Projekt der EU. Es geht um Europa, darum, unsere Vielfalt und unsere Gemeinsamkeiten sichtbar zu machen. Außerdem geht es darum, ein Jahr voller Kunst und Kultur zu feiern – und die Stadt und die Metropolregion nachhaltig zu stärken. International, relevant, spannend, innovativ – Nürnberg will ein starkes Zeichen für Europa setzen.

Mit der Kulturhauptstadt Europas wird sich Nürnberg zu einer Stadt entwickeln, die neue Zielgruppen erschließt und für nachhaltigen und wertschätzenden Kulturtourismus steht.

© Michael Lyra // Installation „UNN (United Nations Nuremberg)“ auf dem Klarissenplatz von Bettina Pousttchi, 2018

Warum Kulturhauptstadt?

Mit den Mitteln von Kunst und Kultur wollen wir Antworten auf dringende Fragen unserer Zeit finden, für ein besseres Verständnis und Miteinander aller Menschen in Nürnberg und in Europa.

Es geht nicht um das, was Nürnberg bereits hat, sondern um das, was die Stadt und die Europäische Metropolregion Nürnberg – vor allem mit den Mitteln von Kunst und Kultur – entwickeln möchten. Wir wollen eine Zukunft, die sozial, ökologisch, nachhaltig und kulturell vielfältig ist. Wir wollen eine Kultur des Miteinanders, der Menschlichkeit und der Gerechtigkeit für mehr Teilhabe und Chancengerechtigkeit, mehr Inklusion, bessere Integration und Partizipation für alle.

Nürnberg entwickelt mit den Menschen in der Stadt und der Region eine neue Idee von Stadt und Europa – einen Raum der Menschlichkeit und Gemeinschaft, einen Raum des Experimentierens, ein Labor für die Kultur und die Künste.

PAST FORWARD

Die Vergangenheit vor Augen und die Zukunft im Blick: Unter dem Motto PAST FORWARD bewirbt sich N2025 als Kulturhauptstadt Europas 2025.

Nürnberg fordert mit der Bewerbung als Europäische Kulturhauptstadt von sich selbst und von Europa Mut zur Veränderung. Das Selbst- und Fremdbild der Stadt, das sich in großen Teilen aus der Vergangenheit speist und an vielen Stellen klischeehafte Züge annimmt, soll sich mit der heutigen Realität und Stadtgesellschaft auseinandersetzen. Dabei werden Vielfalt und Internationalität Nürnbergs stärker in den Vordergrund gerückt und manch liebgewonnene Komfortzone verlassen.

Nürnberg braucht die selbstkritische, an vielen Stellen auch schonungslose Reflexion über das Vergangene und Vertrauen in neue Gestaltungsmöglichkeiten. Nürnberg braucht neue und vielstimmige Erzählungen. Nürnberg braucht den Austausch im Rahmen von europäischen und globalen Kooperationen, deren Ideen unsere Kreativität befeuern. Aus dieser Perspektive ist das Motto der Nürnberger Bewerbung entstanden, das sich durch alle Programmteile zieht: PAST FORWARD.

Die Drei Themen

MENSCHLICHKEIT

Geschichtsvergessenheit ist fatal, besonders in Zeiten, in denen demokratische Werte brüchiger werden. Ebenso darf die Vergangenheit nicht musealisiert oder idealisiert werden. Beides verstellt den Blick auf die Gegenwart und die Zukunft. Wir nehmen unser historisches Erbe an und rücken die Ungerechtigkeiten von heute in den Blick: Rassismus, Diskriminierung und Ausgrenzung sind Teil der alltäglichen Realität. Der Mensch soll im Mittelpunkt stehen: Miteinander, Teilhabe, Chancengerechtigkeit, Menschenrechte.

WELTGESTALTUNG

Behaims Globus, Dürers Sternenkarten, die älteste Kunstakademie, Nürnberg die Spielzeugstadt: Arbeiten, Lernen und Spielen haben Stadt und Region über Jahrhunderte geprägt und tun es noch immer. Wir fragen danach, wie wir in Zukunft ein sinnvolles, produktives und gutes Leben führen können und stellen uns technologischen, digitalen und kulturellen Herausforderungen. Eine Stadt von Visionär*innen, Forscher*innen, Künstler*innen soll ihre DNA nutzen und zum kreativen Labor für Arbeit, Experiment und Spiel werden.

MITEINANDER

Nürnberg ist heute eine superdiverse Stadt mit großen sozialen Unterschieden und Herausforderungen. In ganz Europa werden Ängste instrumentalisiert, Isolation und Abspaltung nehmen zu – Europa bröckelt an vielen Ecken. Nürnberg erklärt das Miteinander als Ziel und fragt, wie Gemeinschaft in der Zukunft fair gesichert und gefördert werden kann. Im Fokus stehen das soziale Miteinander, die Transkulturalität und die Nachhaltigkeit. Die Stadt gehört uns allen – lasst sie uns gemeinsam gestalten!

EUROPA

Europa ist zentral für das N2025-Projekt. Mit der Bevölkerung in Stadt und Region wollen wir europäische Themen verhandeln und Nürnberg über internationale Kooperationen zu einer Drehscheibe der europäischen Kulturlandschaft machen. Wie kann es – die Lehren aus der Geschichte stets vor Augen – gelingen, eine gemeinsame Zukunft zu gestalten? Mit PAST FORWARD fragen wir nach einem friedlichen Zusammenleben in einer superdiversen Stadt wie Nürnberg. Es geht um die Verteidigung liberaler Demokratie und offener Gesellschaften in einem gemeinsamen Europa.

© Markus Denzlinger // Light Installation EUROPA „auf AEG“, 2018

Local Lab Europe

Die politische Idee von Europa wie sie in den Römischen Verträgen von 1957 formuliert wurde, ist die einer „ever closer union among the peoples of Europe“. Sie wurde auch als Reaktion auf die Kriegs- und Vertreibungserfahrung der europäischen Geschichte formuliert. Diese Geschichte wurde maßgeblich von Nürnberg aus auf fatale Weise geprägt. Die Idee eines zusammenwachsenden Europas steckt zweifellos in der Krise. Aufkeimender Nationalismus, die Zerrissenheit der EU in Fragen der Migration und Seuchenbekämpfung in der Coronavirus-Krise sind dafür nur drei von vielen Indizien. Nürnberg richtet mit der Kulturhauptstadt-Bewerbung den Blick auf eine europäische und darüber hinaus globale Dimension. Die Stadt nimmt ihre historische Verantwortung in und für Europa an und begreift die Idee von Europa im 21. Jahrhundert als eine Herausforderung, die in der ganzen Breite der Gesellschaft verhandelt werden muss. Nürnberg wird zum lokalen europäischen Labor, zu einem Local Lab Europe, das die drei Leitthemen von PAST FORWARD mit einer europäischen Perspektive bearbeitet.

© Rainer Viertlböck // Light Installation EUROPA „auf AEG“, 2018

Internationale Kooperationen

Bei den internationalen Kooperationen steht besonders Slowenien im Fokus, das Land, das 2025 neben Deutschland eine Kulturhauptstadt Europas stellen wird. Nürnberg hat bereits mehrere Projekte mit Ljubljana initiiert und steht in Kontakt mit anderen slowenischen Städten. Mit Galway 2020 (Irland) und Tartu 2024 (Estland) sind bereits konkrete Kooperationen im Rahmen des Projekts SONGLINES auf den Weg gebracht. Auch mit Oulu 2026 (Finnland), Kaunas 2022 (Litauen) und Eleusis 2021 (Griechenland) sind bereits gemeinsame Projekte angestoßen. Darüber hinaus richtet das Projekt N2025 den Blick über die europäischen Grenzen hinaus, es sind verschiedene Projekte mit afrikanischen und asiatischen Partnern in Planung.

Metropolregion

Nürnberg bewirbt sich zusammen mit der Europäischen Metropolregion Nürnberg um den Titel Kulturhauptstadt. Die Metropolregion wurde 2005 gegründet als ein freiwilliger Zusammenschluss regionaler Akteur*innen zur Verbesserung der Zusammenarbeit über administrative Grenzen hinaus. Ihr gehören 23 Landkreise und 11 kreisfreie Städte an. Sie umfasst eine Fläche von 21.800 Quadratkilometern und eine Bevölkerung von 3,5 Millionen Menschen. Sie ist ein „Europa im Kleinen“, ein bewusst gewählter Zusammenschluss disparaten Zuschnitts, der sich immer wieder in seinen Zielen neu finden und erfinden muss. Das Kulturhauptstadtjahr ist eine große Chance, die Metropolregion Nürnberg hin zu einem neuen Miteinander zwischen Stadt und Region zu entwickeln. Mit der Einbeziehung der Region wird N2025 das gemeinsame Diskutieren, Entwickeln, Handeln und Spielen befeuern und damit auch Modelle für ganz Europa testen, wie Kirchturmdenken Synergien weichen kann.

Wer macht mit?

41 Gemeinden, Städte, Landkreise und der Bezirk Mittelfranken haben ihre Teilnahme an der Nürnberger Bewerbung um den Titel Kulturhauptstadt Europas 2025 bekräftigt und werden für Projekte, die in der Region stattfinden, insgesamt 6,2 Millionen Euro zur Verfügung stellen.

Die Gebietskörperschaften aus der Metropolregion hatten bis Juli 2020 die Möglichkeit, sich mit der Abgabe einer Absichtserklärung als regionaler Programmpartner an der Kulturhauptstadtbewerbung zu beteiligen.

Dabei sind:

Stadt Altdorf • Landkreis Amberg-Sulzbach • Stadt Amberg • Stadt Ansbach • Landkreis Bamberg • Kreisfreie Stadt Bamberg • Stadt Bayreuth • Stadt Coburg • Stadt Erlangen • Stadt Feuchtwangen • Landkreis Forchheim • Kreisfreie Stadt Fürth • Stadt Haßfurt • Stadt Herzogenaurach • Landkreis Hof • Kreisfreie Stadt Hof • Landkreis Kronach • Stadt Langenzenn • Stadt Lauf a. d. Pegnitz • Stadt Lichtenfels • Stadt Marktredwitz • Stadt Münchberg • Bezirk Mittelfranken • Stadt Neumarkt • Landkreis Nürnberger Land • Stadt Oberasbach • Stadt Röthenbach a. d. Pegnitz • Stadt Roth • Landkreis Roth • Große Kreisstadt Rothenburg ob der Tauber • Markt Schnaittach • Kreisfreie Stadt Schwabach • Gemeinde Solnhofen • Stadt Sonneberg • Stadt Stein • Stadt Tirschenreuth • Stadt Waldsassen • Stadt Weiden • Stadt Weißenburg • Markt Wendelstein • Wunsiedel (Zweckverband Fichtelgebirgsmuseen)

© Johanna Pichlbauer // Deutsches Spielzeugmuseum, Sonneberg

Regionale Projekte

Seit 2017 haben sich hunderte Menschen und Kultureinrichtungen in der Region an der Entwicklung eines gemeinsamen Kulturhauptstadt-Programms beteiligt. Von Hof bis Treuchtlingen: Sechs thematisch ausgerichtete Arbeitsgruppen arbeiteten von September 2019 bis April 2020 an Projekten für das finale Bewerbungsbuch. Die Gruppen wurden aus unterschiedlichen Städten der Metropolregion heraus koordiniert und arbeiteten zu den Themen:

  • Spiel
  • Kulturerbe und Digitalisierung
  • Erinnerungskultur und Menschenrechte
  • Diversität und Teilhabe
  • Kulturtorismus
  • Handwerk und Industriekultur

STRATEGIE UND EVALUATION

Eine Bedingung für die Abgabe einer Bewerbung als Kulturhauptstadt Europas ist die Verabschiedung einer Kulturstrategie. Die Stadt Nürnberg erarbeitete im Jahr 2017 eine Strategie, die am 31. Januar 2018 vom Stadtrat verabschiedet wurde. An der Entwicklung waren mehr als 500 Kulturakteur*innen aus Stadt und Region beteiligt. Die Strategie beschreibt die Ziele der kulturellen Stadtentwicklung Nürnbergs für die Jahre bis 2030. Sie kann hier eingesehen werden.

N2025 verfolgt Ziele, die mit der Kulturstrategie Nürnbergs in enger Verbindung stehen. Die fünf strategischen Leitziele sind:

  1. Öffnung und Offenheit: Sichtbare und unsichtbare Grenzen und Ausschlussmechanismen werden überwunden.
  2. Teilhabe- und Chancengerechtigkeit: Wie in der Kulturstrategie als Handlungsfeld definiert, wird die Bewerbung hier ebenfalls ein Haupthandlungsfeld etablieren. An die Stelle von Ausgrenzung tritt das Miteinander.
  3. Aufsuchende Partizipation: Das zentrale Handlungsprinzip der Nürnberger Bewerbung ist die direkte Zusammenarbeit mit den diversen Communities im Sinne des Empowerments. Die Sichtbarmachung der diversen kulturellen Praxen ist das Ziel.
  4. Nachhaltigkeit und kulturelle Nachhaltigkeit: Nürnberg richtet seine Bewerbung an den 17 Nachhaltigkeitszielen (SDGs) der UN aus.
  5. Internationalität und Europäisierung: Die Bewerbung weitet den Blick ins Internationale. An die Stelle einer verbreiteten Selbstreflexivität treten notwendige Impulse von außen.

Darüber hinaus soll der gesamte Kultursektor sowie die Kultur- und Kreativwirtschaft deutlich gestärkt und der Ansatz des nachhaltigen Wirtschaftens stärker in Stadt und Region verankert werden. Gegenseitiges Lernen von und mit Kultureinrichtungen aus ganz Europa steht im Zentrum der Bewerbung. Daneben setzt sich die Bewerbung die Erschließung neuer kultureller Infrastruktur wie die Kongresshalle und das Haus des Spielens zum Ziel. In verschiedenen Städten sollen außerdem neue Zentren der Kultur- und Kreativwirtschaft entstehen, die gemeinsam mit Partnern aus der Metropolregion und aus ganz Europa konzipiert und umgesetzt werden. Nürnberg soll sich bis 2026 zu einem europäischen Kultur-Hotspot entwickeln. Damit das Kulturhauptstadt-Projekt die gesteckten Ziele erreichen kann, wird bereits ab 2021 ein Monitoring und Evaluationsprozess gestartet, der alle Projekte kontinuierlich begleitet, die Meilensteinplanungen überprüft und die Zielerreichung einschätzt.

Partizipation

Der Prozess der Nürnberger Kulturhauptstadt-Bewerbung fußt auf einem umfangreichen Beteiligungsprozess. Seit 2017 haben zahlreiche Nürnberger*innen aus den Bereichen Kunst, Kultur, Tourismus, Kreativwirtschaft, ihre Ideen, Wünsche und Anregungen in den Prozess eingebracht und so maßgeblich gestaltet. Die drei Themen der Kulturhauptstadt-Bewerbung gingen aus einer Vielzahl an Workshops in den einzelnen Kulturläden der Stadt, online- und offline Beteiligungsformaten, persönlichen Gesprächen, Konferenzen und nicht zuletzt aus den „Kulturhauptfragen“ hervor. Daraus ergab sich letztendlich der Claim PAST FORWARD, der für die DNA der Stadtgesellschaft steht.

An diesen Prinzipien der konsequenten Einbindung der Nürnberger*innen in die Bewerbung wollen wir festhalten und darauf für die Zukunft aufbauen: Beteiligungsformate wie z.B. der N2025 Open Call sollen bis 2026 weiter ausgebaut und fortgeführt werden. Zudem sollen im Zuge der Kulturhauptstadtbewerbung neue Formate der partizipativen Kulturförderung gefunden werden. Hierzu lassen wir uns von anderen europäischen Großstädten wie Madrid oder Bologna inspirieren.

© Marcus Puschmann www.streetsofnuremberg.com // N2025 Open Call Projekt Ginger Magazin

In den vergangenen Jahren hat der Bewerbungsprozess zahlreiche Menschen in Nürnberg erreicht, dennoch spiegelt die Resonanz nicht das Bild einer Stadtgesellschaft wider, in der 46 Prozent aller Menschen eine internationale Geschichte haben. Unsere Strategie baut deshalb auf sogenannte Co-Creation Projekte, über die die Menschen die Möglichkeit haben, ihre Wünsche einzubringen und das kulturelle Leben in der Stadt partizipativ mitzubestimmen. Das Ziel ist es, die Communities in der Stadt zusammenzubringen, Teilhabebarrieren abzubauen und den öffentlichen Raum sowie dessen Interaktion mit Kulturakteur*innen neu zu definieren: So wird aus Audience Development Community Development. Beispielgebend hierfür war das „Kulturhauptstädtla“ des N.ORT Kollektivs im Jahr 2019.

© Philip Stock

Schule und Bildung

Eine nachhaltige Kulturhauptstadtbewerbung ist nur möglich, wenn besonders Kindern und Jugendlichen die Möglichkeit gegeben wird, sich an Prozessen im Bereich Kultur zu beteiligen. Das betrifft in Zukunft auch Entscheidungsprozesse. Kinder und Jugendliche sollen als Botschafter*innen fungieren. In diesem Zusammenhang wird weiter eng mit hier ansässigen institutionellen und freien Bildungseinrichtungen zusammengearbeitet. So können beispielsweise nachhaltige Kulturpartnerschaften zwischen Schulen und kulturellen Einrichtungen etabliert werden, über die die Teilnehmer*innen Einfluss auf die programmatische Entwicklung des lokalen Kulturangebots nehmen können. Darüber hinaus werden speziell für Kinder und Jugendliche Projekte aus dem Programm mit internationalem Ansatz stetig weiterentwickelt.

Zeitplan

21. September 2020: Abgabe des zweiten Bewerbungsbuchs

23. Oktober 2020: Besuch der Jury in Nürnberg

27. Oktober 2020: 2. Präsentation vor der Jury

28. Oktober 2020: Entscheidung

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