Nürnberg 2025
KULTURHAUPTSTADT EUROPAS - KANDIDAT

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“So ger­ne ich wür­de, aber mei­nen liebs­ten Platz in Nürn­berg kann ich lei­der nicht ver­ra­ten – denn der ist vor allem des­halb so groß­ar­tig, weil ihn aus uner­find­li­chen Grün­den kaum jemand kennt. Aber ver­spro­chen: Es gibt ziem­lich vie­le Orte in der Stadt, die einem viel­leicht nicht vor die Füße fal­len, die es aber alle­mal wert sind, ent­deckt zu wer­den. Alles in allem habe ich nach mei­nem Her­zug aus Wei­ßen­burg vor 40 Jah­ren Nürn­berg für mich ent­deckt, ohne irgend­wel­che Ambi­tio­nen, anders­wo woh­nen zu wol­len. Es ist per­fekt schon allein für mich als Rad­fah­rer – naja, zuge­ge­be­ner­ma­ßen wegen der Grö­ße der Stadt. Wegen der Bedin­gun­gen nicht, und es wäre drin­gend an der Zeit, dass die Stadt­pla­nung ein Augen­merk auf das Rad­we­ge­netz wirft. Das wäre für mich übri­gens ein wich­ti­ge­rer Aspekt für die Kul­tur­haupt­stadt­be­wer­bung als all die klein­tei­li­gen Kul­tur­ent­wick­lun­gen. Denn ich habe die Idee, den Wunsch, dass aus dem Pro­zess für die Bevöl­ke­rung lang­fris­ti­ge Ent­wick­lun­gen von Nut­zen sein kön­nen. Städ­te­bau­li­che bei­spiels­wei­se, im Sin­ne von Woh­nungs­bau: War­um nicht einen Wett­be­werb für neue Archi­tek­tur aus­ru­fen, viel­leicht in Koope­ra­ti­on mit der WBG? Als Macher der Stra­ßen­kreu­zer-CD beschäf­ti­ge ich mich seit 19 Jah­ren mit der hie­si­gen Musik­sze­ne und bin glück­lich über das schier über­bor­den­de Ange­bot guter Künst­ler in der Regi­on, die einen schier unend­li­chen Fun­dus an Bands und Musi­kern. Dass Nürn­berg nicht als Sprung­brett für gro­ße Kar­rie­ren funk­tio­niert, liegt ver­mut­lich weni­ger an der Stadt als viel­mehr an der frän­ki­schen Men­ta­li­tät, die sich ger­ne hin­ter so einer gewis­sen Welt­be­schei­den­heit ver­steckt. Aber hier gilt das glei­che wie für die ein­gangs genann­ten Plät­ze in Nürn­berg, die man erst­mal suchen muss: Sie wol­len ent­deckt wer­den. Unbedingt!”