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Die Meis­ter­sin­ger von Nürn­berg

Titel: Die Meistersinger von Nürnberg – in einer Inszenierung von Selcuk Cara

Premiere: 28.06.2020

Ort: Kongresshalle, ehem. Reichsparteitagsgelände, Nürnberg

 

"Zwischen Genie und Wahnsinn" SZ

1935 wurde mit Richard Wagners Oper „Die Meistersinger von Nürnberg“ der 7. Reichsparteitag der NSDAP in Nürnberg feierlich eröffnet.

Am 15. September 1935 wurden die Nürnberger Rassengesetze einstimmig vom Reichstag in Nürnberg angenommen. Sie sollten todbringende Folgen für Millionen haben.

Am 10. August 1938 ließ der NS-Gauleiter von Franken, Julius Streicher, mit dem Zitat „Fanget an!“ aus den Meistersingern von Nürnberg die Nürnberger Synagoge am Hans-Sachs-Platz abreißen.

85 Jahre nach dem Erlass der „Rassengesetze“ setzt sich dieser Film mit den Verbrechen gegen die Menschlichkeit auseinander.

85 Jahre nach dem Erlass der „Rassengesetze“ werden „Die Meistersinger von Nürnberg“ auf dem ehemaligen Reichsparteitagsgelände in einer starken Bearbeitung als Mahnung und Weckruf inszeniert.

Mögen die Menschenverachter und Feinde der Demokratie in Deutschland, in Europa und in der ganzen Welt für alle Zeiten verstummen.

Besetzung

Stadtschreiber
JULIUS STREICHER
Thomas Gazheli

Schuster
HANS SACHS
Franz Hawlata

DIE MUSE DES PARNASS
Aom Flury

Ritter aus Franken
WALTHER VON STOLZING
Ferdinand von Bothmer

Lehrbube
DAVID
Dietmar Kerschbaum

Bäcker
FRITZ KOTHNER
David Jerusalem

EIN NACHTWÄCHTER
David Jerusalem

1. KAMERA
Andreas Wiechers

2. KAMERA
Erik Wittbusch

LICHT
Selcuk Cara

GRADING
Erik Wittbusch

DIRIGENT
Alexander Joel

PIANIST
Stanislav Rosenberg

ORGEL / HARMONIUM
Sonja Cara

TONMEISTER
Stephan Taul

Vorspiel zu „Die Meistersinger von Nürnberg“
arrangiert und gespielt von
Stanislav Rosenberg

KOSTÜM
Selcuk Cara

BÜHNENRAUM
Selcuk Cara

DREHBUCH / REGIE / SCHNITT
Selcuk Cara

Pressestimmen

„In Caras etwa hundertminütgem Meistersinger-Extrakt begegnen sich Mittelalter, Nazizeit, Gegenwart und Zukunft. Luther und Hitler streiten sich, wer der größere Judenhasser sei. Dazwischen erklingen echte Zitate von heutigen Rechtspopulisten - Vergangenheit und Gegenwart verschwimmen. Geschichte wiederholt sich.“

NDR: Selcuk Cara provoziert mit Wagner-Inszenierung, Juni 2020

„Die Aufführung des fabelhaften Egomanen Cara ist ein diskursiver Geschichtstrip, an diesem Ort unbedingt notwendig, aber auch harte Ware. […]

(…) eine einzigartige Melange aus Genie und Wahnsinn (…)

Sollte es Nürnberg ernst meinen mit der Kulturhauptstadt, muss die Stadt aktiv mit ihrer Vergangenheit und dem Reichsparteitagsgelände umgehen. Meist fügt man hier ein "ehemalig" ein, aber das Gelände ist ja da, riesengroß, ein Menetekel, vor sich hinbröckelnde Aufforderung zur Auseinandersetzung. Cara nahm die an.“

Süddeutsche Zeitung: Geschichte fordert, Juni 2020

Begleitendes Schulprojekt

Die Jugend aus der Metropolregion Nürnberg wird um ihre Meinung gebeten. Ihre persönliche Sicht auf die Stadt Nürnberg wird in Form ihrer Kunst öffentlich gezeigt. Unsere Ausstellung ermöglicht den jungen Künstler*innen, mit ihren Kunstwerken Teil der Bewerbung der Stadt Nürnberg um den Titel Kulturhauptstadt 2025 zu werden.

Brief an die Schüler*innen

Schulen

Wilhelm-Löhe-Schule (Nürnberg)

Emmy-Noether-Gymnasium (Erlangen)

Leibniz-Gymnasium (Altdorf)

Maria-Ward-Schulen (Nürnberg)

Bertolt-Brecht-Schule (Nürnberg)

Heinrich-Schliemann-Gymnasium (Fürth)

NGN - Neues Gymnasium (Nürnberg)

Maria-Ward-Gymnasium (Bamberg)

Pirckheimer Gymnasium (Nürnberg)

Dürer-Gymnasium (Nürnberg)

Gymnasium Fridericianum (Erlangen)

Sanna Burger

Rebecca Ritter

Nabila Zahrawi

Mia Mesenhol

Mark Seilenthal

Lukas Retkowski

Linda Ottmann

Lewis Mueller

Lennart Neudeck

Leni Frank

Lea Zoebelein

Lea Roesch

Kilian Gruber

Kaliyah Hutchins

Julina Lodes

Jaroslav Wirt

Jan Oldach

Ida Tkatschenko

Ida Tkatschenko

Ida Tkatschenko

Huema Yuemsek

Helene Beye

Hanna Haeusinger

Hana Titkova

Gia Long-Nguyen

Fawaz Daharo

Enni Burger

Emilja

Emilie Erlich

Emilia Oehlmann

Coco Bangert

Casie Telie

Anonym

Annika Hahn

Anja Roth

Anastasia Luzik

Amelie Paulus

Victoria Salfelder

Tobias Viertel

Svea Feldmann

Sonja Schweidler

Simon Weisner

Simon Kerlin

Partner

KZ-Gedenkstätte Flossenbürg

Gefördert durch:

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